Interview mit Markus Holub

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Redaktion: Holub den Namen würde man mit Mentaltraining, Sport und Pädagogik in Zusammenhang bringen, aber Mediation?

Ja das ist richtig. Ich bin seit fast 20 Jahren im pädagogischen Bereich tätig. Meine Eltern waren selbst Lehrer und vor allem mein Vater hinterließ große Fußstapfen. Er bewegte viel und deswegen bringen viele Menschen den Namen mit dem Lehrberuf in Verbindung. Alle Geschwister, meine Frau und auch meine Schwägerin sind in diesem Bereich tätig. Es löste auch Unbehagen bei meiner Familie aus, als ich offenbarte meine berufliche Zukunft in der Beratung zu planen. Sie fragen auch nach fast 10 erfolgreichen Jahren nach, ob es mir gut geht.

Redaktion: Sie lächeln?

Ja es ist immer wieder amüsant für mich.

Redaktion: Sie sind aber nicht ganz weg von der Schule?

Nein, das Unterrichten mag ich sehr und deswegen möchte ich, so lange es geht noch ein paar Stunden behalten.

Redaktion: Sie sind Mentaltrainer?

Ja seit 2008 habe ich in vielen Bereichen Menschen begleitet und das gefiel mir so gut, dass ich meine Kompetenzen erweitern wollte. An der Universität Krems fand ich genau die passende Ausbildung.

Redaktion: Wie kamen sie dann zur Mediation?

Menschen zu begleiten, zu hören was sie bewegt, ihre Gedanken und Sorgen ist ein sehr spannendes Feld für mich. Die Menschen öffnen sich gerne bei mir, da ich anscheinend eine vertraute Atmosphäre schaffen kann. So können auch manchmal knifflige Anliegen kompetent gelöst werden. Es ist wichtig sich verstanden und wohl zu fühlen. So können Lösungen auch gefunden, oder akzeptiert werden.

Redaktion: Sie sind Experte für die Schule, Sport und NGO ist mir unklar… Was macht Sie zum Experten im Bereich Sport und NGO’s?

Mal abgesehen davon, dass mir Sport sehr wichtig ist, bin ich seit 13 Jahren Schiedsrichter im Fußballverband. Ich habe so viele Sportstätten, Vereine und Einrichtungen gesehen, dass ich Experte dafür bin. Auch meine Masterthese drehte sich um diesen Bereich. Durch das Studium wurde das sozialpädagogische Kolleg vom Institut Dr. Rampitsch auf mich aufmerksam. Ich unterrichte dort unter Anderem Praxis. Deswegen besuche ich mehrmals im Monat verschiedene sozialpädagogische Einrichtungen. Als Supervisor bin ich ja auch schon einige Jahre in diesem Bereich unterwegs.

Redaktion: Warum haben sie sich für Geschlichtet entschieden?

Mir gefällt die Idee gut Spezialisten zu bündeln. Ich sehe es auch immer wieder in der Supervision wie wichtig die es ist sich in bestimmten Feldern auszukennen. Wenn ich mich in manchen Sparten nicht auskenne, dann wäre eine Beratung nicht seriös. Deswegen sollte man den Profi aufsuchen und genau das finden Sie bei Geschlichtet. Jeder ist Experte für seine Fachgebiete.

Haben Sie ein Motto?

Vieles spielt sich im Kopf ab. Durch mentale Vorgänge, die von uns beeinflussbar sind, können wir unser Leben selbstbestimmt positiv beeinflussen und Verantwortung übernehmen. Ein richtiges Motto ist das eigentlich nicht. Das Motto ist vielleicht dahinter: “Man muss über sich selbst lachen können.“ Das ist ein sehr wichtiger Aspekt sich selbst näher zu kommen, sich selbst anzunehmen und sich selbst akzeptieren.

Redaktion: Ihr persönliches Ziel?

Ich versuche meine Träume zu verwirklichen.

Redaktion: Und wie weit sind sie?

Ich lebe jeden Tag meinen Traum. (lacht) Manchmal ist der Traum schön und angenehm, manchmal träumt man halt nicht so schön. Dankbar und zufrieden sollte man sein und das bin ich. Dann ist vieles einfacher.

Wir danken für das Gespräch!

Markus Holub

Markus Holub

Mediator & Partner bei geschlichtet!
Markus Holub ist Mediator für Schulen, Sport und Kirchen. Er ist vorwiegend in Wien und Niederösterreich tätig.
Markus Holub

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