Besser als Aldi

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Hässliche Szenen spielen sich derzeit um die Erben von Aldi ab. Die FAZ hat den Fall sehr detailliert besprochen; sehr zur Freude der neugierigen Leser und wohl zum Leid der Betroffenen. Lesen Sie hier eine Geschichte, wie sie nur das Leben schreiben kann.

Nun sei angemerkt, dass bisher über das Leben und Wirken der Gebrüder Aldi nicht all zu viel bekannt war. Sehr zum Ärger der neugierigen Leser und sehr zur Freude der Betroffenen. Diskretion war für Aldi keine sinnentleerte Lebenshaltung. Viel mehr war diese eine Voraussetzung für ein florierendes Unternehmen so wie Garant eines einigermaßen geschützten privaten Lebensraums.[signinlocker]

Das ist vorbei. Es wird in der Öffentlichkeit gestritten und munter geklagt; es geht um Geld, Macht und Einfluss. Sicher auch um juristische Spitzfindigkeiten, die auf Stundenbasis gerne analysiert und ausgestritten werden. Und es geht, wie häufig, um Misstrauen, komplizierte Firmen-Konstrukte und auch Familiengeschichten, die eigentlich in der Öffentlichkeit nichts verloren haben.

Doch, Hand aufs Herz: wie sich die Familien-Mitglieder alles Mögliche über die Medien ausrichten, das ist doch lustig zu lesen, oder? Und um wieviel Geld es da geht…

Die FAZ schreibt: „Es ist ein Streit, der immer wieder erfolgreiche Unternehmen vom Kurs abbringt, deren Gründer jahrzehntelang mit sicherer Hand die Richtung vorgaben – und die dann irgendwann starben“. Dem ist eigentlich nichts mehr hinzuzufügen.

Oder doch?

Man muss nicht in Kategorien des Multi-Milliardärs Aldi und seinen Nachkommen denken. Was dort passiert ist, geschieht leider allzu oft im viel kleineren Format. Sozusagen im österreichischem Format. Erbschaften und Betriebsübergänge enden im Familienzank.

Die Gründe dafür sind sehr unterschiedlich und fallspezifisch. Daher gibt es keine „Check-list“ was denn alles zur Verhinderung unternommen werden muss. Die besten (im juristischen Sinne) Testamente werden diese Probleme nicht ausräumen.

Ein interessanter Aspekt ist, dass die Betroffenen regelmäßig schon vor Eskalation des Konflikts ein ziemlich gutes Gefühl haben, dass da etwas auf sie zukommt. Selten werden sie vom Konflikt wirklich überrascht. Und regelmäßig haben sie sich zu Zeiten bereits einen Plan zurechtgelegt. Beratungsgeld war dafür noch nie zu hoch bemessen.

Unser Ansatz bei geschlichtet! ist ein anderer. Steht eine Erbschaft oder ein Betriebsübergang an, so bringen wir die Beteiligten an einen Tisch. Wir führen Mediationen oder Schlichtungen mit den Betroffenen durch, um eine einvernehmliche und nachhaltige Lösung für alle zu erreichen. Hier wird offen, aber wertschätzend, gesprochen; hier werden die Lösungen erarbeitet.

Wurde keine präventive Maßnahme bei uns ergriffen, und kommt es beim Erbanfall / Betriebsübergang zum Konflikt, so unterstützen wir Sie auch hier. Sie können bei uns, im geschützten Rahmen und ohne jede Öffentlichkeit, ihr Erbteilungsübereinkommen uvm. aushandeln. Wir klären keine Schuldfragen, sondern arbeiten mit ihnen an Lösungen. Oft braucht es eben einen Dritten, der die Gespräche in die richtige Richtung lenkt.

Lesen Sie mehr zu unseren Vorteilen, zu Erben und Schenken oder dem Betriebsübergang.

Und machen Sie es besser als Aldi!

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(Foto: Shutterstock)

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