Mediation beim Betriebs-Übergang nach AVRAG

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P. Slaje

Ein Betriebsübergang (§3 AVRAG) liegt vor, wenn ein Unternehmen, Betrieb oder ein Betriebsteil auf einen anderen Inhaber übergeht. Also wenn gleiche oder ähnliche Tätigkeiten auch nach dem Betriebsübergang durchgeführt werden oder ein Großteil der Beschäftigten übernommen wird. Der Gesetzgeber sieht dabei eine Eintrittsautomatik für die Beschäftigten vor. Arbeitgeberkündigungen sind grundsätzlich unwirksam. Einvernehmliche Auflösungen sind dagegen grundsätzlich rechtsgültig, da der Arbeitnehmer nicht gezwungen werden kann, für den neuen Arbeitgeber zu arbeiten. An dieser Stelle tritt häufig zum arbeitsrechtlichen ein betriebswirtschaftliches Thema. zB folgendes: die besten Mitarbeiter (‚Key-Player’) wurden meist dank einer guten persönlichen Beziehung zum Arbeitgeber im Unternehmen gehalten. Genau diese Mitarbeiter würde der neue Arbeitgeber dringend benötigen um das Service aufrecht zu erhalten, während gerade diese Mitarbeiter meist keinen Grund zum Bleiben sehen. Dieser, und zahlreiche andere Konflikte, entstehen rund um Betriebsübergänge. Speziell im Outsourcing, wo ganze Unternehmensbereiche von anderen Anbietern übernommen und gemanaged werden. Fehlen die Know-how Träger beim Übergang, oder sind diese nur mäßig motiviert, verfehlen Outsourcing-Projekte regelmäßig die Erwartungen.

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