Fallstudie Erbschaftsmediation: 4 Kinder und nur 1 Haus

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Wir setzen unsere Reihe der Fallstudien mit einer Fallstudie Erbschaftsmediation fort. Der Fall liegt schon einige Zeit zurück und hat sich in Oberösterreich zugetragen. Oberösterreich? Nicht ganz, denn wie Sie gleich sehen werden, war von den Erben fast keiner mehr in Oberösterreich. Aber der Reihe nach.

Wieder einmal eine Erbschaft ohne Testament

So wie beim Großteil der Verlassenschaftsverfahren gab es auch in diesem Fall kein Testament, keine letztwillige Verfügung. Häufig wird beanstandet, dass die Österreicher eher selten als häufig ein Testament aufsetzen. Doch in vielen Fällen ist die gesetzliche Erbfolge ganz gut (ich habe auch kein Testament aufgesetzt. In meinem Fall zieht die gesetzliche Erbfolge und die ist für mich so gut, dass ich sie besser gar nicht formulieren könnte).

Die Ausgangslage in unserer Fallstudie Erbschaftsmediation

Die Ausgangslage war fast ein Klassiker. Aber nur fast. Der Mann verstirbt. Er hinterlässt eine Ehefrau und 4 Kinder. An Vermögen gab es 1 Haus im Alleineigentum des Mannes, Schmuck, Versicherungen, Sparbücher (ja, die Aufbau-Generation hat noch gespart! Ein Handeln das die Y-Generation nur mehr aus Wikipedia kennt) und Bargeld. Gar nic