Anwendungs-Beispiele Wirtschafts-Mediation

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Entnahmen & Gewinnverwendung


Häufig führen gegensätzliche Auffassungen der Gesellschafter zur Entnahme (Personengesellschaften) bzw. Gewinnverwendung (Kapitalgesellschaften) zu heftigen Konflikten. Rechtlich sind hier große Spielräume gegeben, vertraglich meist nur ein Gesellschafterbeschluss vorgesehen. Und genau dort ‚kracht es’. Vielleicht braucht einer der Gesellschafter das Geld, um seinen privaten Verpflichtungen nachzukommen. Wahrscheinlich finden wir hier eine Lösung. Gerne bieten wir Ihnen hierbei unsere Dienste an. Wir werden Ihnen helfen, eine passende Regelung zu finden und Sie können sich wieder auf ihr Geschäft konzentrieren.

Auseinandersetzung und Auszahlung


Die Auseinandersetzung ist die Regelung der vermögensrechtlichen Beziehungen zwischen dem ausscheidenden und den verbleibenden Gesellschaftern. Naturgemäß gibt es hier diametrale Zielsetzungen zwischen den Gesellschaftern (möglichst viel versus möglichst nichts auszahlen). In der Praxis kann sich das als komplexes Unterfangen erweisen (zB durch unterschiedliche Ansätze der Unternehmensbewertung oder schwebender Geschäfte) und endet häufig im Klagsweg. Klagen vor Gericht dauern lange und kosten viel. Am Ende kommt es noch zu einem Rechtsmittel-Verfahren. Keine schönen Aussichten und nicht nötig. Bei uns versuchen wir ein Einvernehmen herzustellen, bei dem möglichst alle gewinnen. Gehen Sie davon aus, man wird auch künftig miteinander zu tun haben. Gehen Sie daher im Einvernehmen auseinander. Wir helfen Ihnen.

Treuepflicht / Wettbewerbsverbot


Es liegt auf der Hand, dass ein Gesellschafter nicht in den Wettbewerb zur Gesellschaft treten soll. Das bedeutet, dass er nicht als unbeschränkt haftender Gesellschafter oder Geschäftsführer / beherrschender Gesellschafter bei einer Konkurrenzgesellschaft tätig wird und ist sogar gesetzlich so normiert (§112f UGB). Gesellschaftsverträge können aber anderes vorsehen. Die Frage in der Praxis stellt sich aber, ob denn tatsächlich eine Wettbewerbsstellung vorliegt. Die Frage ist nicht so trivial, wie sie auf den ersten Blick aussieht. Aus der weit gefassten Treuepflicht kann sich noch eine Vielzahl anderer Schwierigkeiten ergeben; Stimmrechtsausübung, Entnahmeregelung, Wahrung von Geschäftschancen etc. Viele Reibungspunkte durch unterschiedliche Perspektiven und Wahrnehmungen. Bei geschlichtet regeln wir diese Themen einvernehmlich und zügig. Zu ihrem Vorteil.

(Foto: Shutterstock)

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